Aktuelles

Symposium Pflege Digital 2021

Am 18.11.2021 diskutierte Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler im Rahmen des Symposiums „Pflege Digital“ der INQA-Initiative mit Marlen Melzer (stellvertretende Gruppenleiterin „Arbeitsgestaltung bei personenbezogenen Dienstleistungen“, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin) und Fabian Langenbruch (Leiter der Unterabteilung für Arbeit und Soziales im BMAS) bezüglich der Herausforderungen und Chancen von Digitalisierungsprozessen in der Pflege, wobei u. a. auch Auswirkungen auf die Ausbildung angehender Pflegekräfte reflektiert werden. Eine Aufzeichnung der Diskussion steht inzwischen auf YouTube zur Verfügung.

https://www.youtube.com/watch?v=CCtRuyNIfJo

e_valuate! Tagung - Gestaltungsspielräume und Wertkonflikte in soziodigitalen Bewertungsinfrastrukturen (19./20.05.2022)

Digitale Technologien verändern unseren Alltag. Jeder Schritt ins Digitale wird von einer Werteinschreibung begleitet. Was bedeutet das für unsere Lebenswelt? Die vom „Wissenschaftlichen Zentrum für Informationstechnik-Gestaltung“ (ITeG) der Universität Kassel in Kooperation mit der DGS-Sektion ›Wissenschafts- & Technikforschung‹ (WuT) und dem DFG-Netzwerk ›Auf dem Weg in die Bewertungsgesellschaft‹ veranstaltete zweitägige interdisziplinäre Tagung näherte sich diesen Fragen an.

Jonathan Behrens und Moritz Max Müller erläuterten in einem Vortrag inwieweit das Konsequenzen für Pflegepraxis und -lehre hat. Anhand zweier Projekte mit unterschiedlichen Ausrichtungen, eines in der Entwicklung eines Learning Analytics-Ansatzes für die Pflegebildung (Projekt LernStandPD), das andere in der Entwicklung eines Roboterarms, der Pflegefachpersonen bei ihrer Arbeit unterstützt (Projekt AdaMeKoR), zeigten die beiden Vortragenden, dass es stets einer qualitativen Einbettung und Reflexion sowohl auf theoretischer wie auch auf umsetzungspraktischer Ebene bedarf, um technische sowie fachpraktische Eigenlogiken zusammenzubringen. Pflegearbeit ist gekennzeichnet durch stetige Interaktion mit dem Gegenüber und einer daraus resultierenden geringen Standardisierbarkeit. Bedürfnisse und Bedarfe sind individuell und situativ verschieden.

Digitale Technologien sollten vor dem Hintergrund der Komplexität pflegerischen Handelns nicht vorschnell abgetan werden, sondern die methodischen und konzeptionellen Rahmenbedingungen eines legitimen Einsatzes bestimmt werden. So kann ein Mixed-Methods-Design, welches qualitative und quantitative Methoden kombiniert, gekoppelt mit interdisziplinären Betrachtungen ein Ansatz sein, um der Vielschichtigkeit Rechnung zu tragen.

Anhand beider Projekte wurde gezeigt, wie wichtig es ist, Werteinschreibungen im Einsatz von digitalen Technologien in Zusammenhängen der Pflegewissenschaft, Pflegepraxis und Pflegebildung zu analysieren und zu reflektieren, denn Technik dient als Wahrnehmungs- und Handlungsvermittlung und es liegt in unseren Händen, wie wir sie gestalten.

https://www.uni-kassel.de/forschung/iteg/veranstaltungen/e-valuate

Forum der Arbeitsgemeinschaft Berufsbildungsforschungsnetz (AG BFN) - Digitalisierung in den Gesundheitsberufen (28/29.10.2021)

Im Rahmen der virtuellen Tagung wurden wissenschaftliche Erkenntnisse zu der Thematik „Digitalisierung in den Gesundheitsberufen“ diskutiert und digitalisierungsbezogene Erfahrungen aus der Praxis der Gesundheits- und Pflegeberufe und der Bildungspraxis ausgetauscht. Unter dem thematischen Schwerpunkt „Digital gestützte Lehr-Lernszenarien in den Gesundheitsberufen“ konnte aus dem BMBF-Verbundprojekt LernStandPD ein Beitrag zum Thema „Learning Analytics in Ausbildungskontexten der Gesundheitsberufe“ platziert werden. Dabei haben wir unseren Learning Analytics-Ansatz im Mixed-Method-Design vorgestellt, welcher fachspezifische und -didaktische Aspekte zu berücksichtigen versucht.

Erprobung unseres Learning Analytics-Ansatzes im Mixed-Methods-Design (24.09.2021)

Am heutigen Tag erproben wir unseren Learning Analytics-Ansatz im Mixed-Methods-Design mit Schüler:innen der Zentralschule für Gesundheitsberufe in Münster. Hierbei kommt das im Vorgängerprojekt GaBa Learn (Game Based Learning in Nursing) entstandene virtuelle Lernspiel Take Care zum Einsatz, welches auch aktuell noch weiterentwickelt wird. Im Lernspiel Take Care schlüpfen Sie in die Rolle einer frisch examinierten Altenpflegefachkraft und betreuen im Frühdienst vier Bewohner im Pflegeheim „Sonnenschein“. Der Schwerpunkt des Spiels liegt in der Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Weiterhin werden Sie entlang des Pflegeprozesses mit unterschiedlichen Herausforderungen der Pflegearbeit konfrontiert. Take Care gibt es kostenlos im Apple App Store oder bei Google Play.

DiMediCa Abschlusskonferenz (06.09.2022)

Das BMBF-Forschungsprojekt DiMediCa (Digital Medical Care), ein Verbundprojekt der Otto-von-Guericke-Universität und der Hochschule Magdeburg, beschäftigt sich mit Gelingensbedingungen der Digitalisierung in der Aus- und Weiterbildung im Gesundheits- und Pflegebereich. Auf der DiMediCa-Abschlusskonferenz wurden Forschungsergebnisse präsentiert und diskutiert. Mitarbeiter:innen aus dem BMBF-Verbundprojekt LernStandPD nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung und konnten dabei spannende Impulse für die eigene Forschungstätigkeit aufnehmen.

Impressionen der letzten Tagungen

Tag der offenen Tür - Münster

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Lernwelten September 2019

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